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| 01.Januar 2009 |
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Ein Jahresrückblick |
Erfreulich war die wachsende Anzahl der Besucher auf Auktionswall.ch
Mitte 2008 wurde Auktionswall.de und Auktionswall.at installiert. Auch in Deutschland und Österreich wurde die Plattform gut angenommen.
Besonders interessant ist das Verhältnis von Besuchern zu den gelesenen Seiten.
Danach werden die Beiträge in den Warnmeldungen und im PresseSpiegel besonders intensiv gelesen.
Das World Wide Web feierte 2008 sein 15-jähriges bestehen.
Ein Grund zum feiern?
Das sogenannte Web 2.0 ist im Vormarsch und neuerdings spricht man bereits schon vom Web 3.0.
Gebracht hat das Web 2.0 zumindest die störenden willkürlichen Einblendungen, die die aufgerufene Webseite verdecken.
Ansonsten kam mir im letzten Jahr immer wieder ein Buch in den Sinn bei meinen Recherchen im Internet: '1984' von Georg Orwell.
Die internationale kriminelle Hackerscene dürfte mit dem deutschen Gesetzgeber hoch zufrieden sein. Im Sommer 2008 wurde der §202c in das Strafgesetzbuch aufgenommen, obwohl alle Sicherheitsexperten davon abgeraten haben. Die Auswirkungen dieses Gesetz für alle die sich im Netzwerk, also im World Wide Web, bewegen wird im Artikel vom Chaos Computer Club deutlich. http://ccc.de/press/releases/2008/20080721/index.x ... Im Prinzip sagt das Gesetz aus, dass wir uns nicht mehr gegen Hackerangriffe wehren dürfen.
Wir müssen uns also nicht wundern, dass die Hackerangriffe in 2008 um über 100% gestiegen sind gegenüber 2007.
Aber vielleicht wurde das Gesetz auch verabschiedet damit sich das BKA, ohne erkannt zu werden, in Ruhe auf unseren Computern umschauen kann. Das BKA-Gesetz ist seit 1.1.2009 in kraft.
Das Aus des Internets war im Sommer in Sicht. Von vielen gar nicht wahrgenommen wurde eine Sicherheitslücke entdeckt womit die kriminelle Hackerscene das gesamte Internet hätte übernehmen können. Die Welt berichtete darüber: http://www.welt.de/webwelt/article2194757/Internet ...
und natürlich auch Auktionswall: http://www.auktionswall.ch/NewsWall.phtml?ID=480&O ...
Gut das 70% nach einer Studie der Meinung sind, das ihre Daten im World Wide Web sicher sind. Oder wurden diese inzwischen durch die Datenskandale des Jahres 2008 wach gerüttelt? Die Programmierer scheinbar nicht. Sie behaupten immer noch Cookies sind sicher und sind nur zum Nutzen der Besucher auf der WebSeite. Die Gebrüder Grimm lassen grüssen. Es ist ja auch eigentlich egal das jedem Besucher auf der WebSeite Speicherplatz auf der Festplatte gestohlen wird. Der Computerbesitzer kauft sich sicherlich eine neue und noch grössere Festplatte für noch mehr Cookies. Zuletzt hab ich auch nur rund 150.000 Cookies immunisiert. Wer bietet mehr ...
Nicht zu vergessen die Flash-Cookies und die Super-Cookies die nicht vom Browser erfasst werden.
Wir wollen auch nicht vergessen die neuen Generation von Browsern, die alle Daten (besuchte Webseiten) an den Hersteller übermitteln. Computerbild berichtet in Heft 1/2009 darüber. Das kann man ja zumindest noch fest stellen und Cookies abschalten. Wobei – es gibt schon WebSeiten die man ohne das Erlauben von Cookies nicht mehr lesen darf, wie z.B. http://support.fujitsu-siemens.de/de/support/index ... .
Aber damit hat die Datensammelleidenschaft immer noch kein Ende. Auf vielen WebSeiten sind Tools versteckt die jeden Schritt im World Wide Web verfolgen. Google bietet zum Beispiel Google Analytics an. In Deutschland wird man vom IVW ( http://www2.infonline.de/de/unternehmen/ )verfolgt. Um den Besuch der Seiten zu dokumentieren werden auf den Webseiten nur wenige Zeilen meistens in JavaScript eingefügt, die der Anwender nicht zu sehen bekommt. Angeblich werden alle Daten anonym gesammelt und nicht zusammengeführt. Nur frag ich mich dann, wie man dann ein Nutzerprofil erstellen möchte. Erst recht wenn zu diesen Zweck noch ein Cookie gesetzt wird.
Kennen Sie Web Beacons? Nein? Auch diese können auf jeder Seite versteckt sein. Web Beacons sind kleine 1 Pixel Grafiken meist in Hintergrundfarbe. Auch darüber kann man eine Verfolgung von Seite zur Seite aufrecht erhalten.
World Wide Web oder Multimediawildsau? Es gibt kaum noch Seiten, wo man nicht ein Plug-in nachladen soll. Der Flash-Player scheint zur Pflicht zu werden. Es spielt auch dabei keine Rolle das es ein paar hundert tausend fehlerhafte Anwendungen im Netz gibt. Auktionswall berichtete darüber: http://www.auktionswall.ch/NewsWall.phtml?ID=509 .
Dazu kommen diverse Warnmeldungen die Auktionswall veröffentlichen musste zum Thema Flash-Player. Aber auch die Video-Plug-In (Media Player, VLC QuickTime) weisen immer wieder regelmässig Sicherheitslücken auf.
Auf dieser Seite können Sie sehen, was man auf den meisten Computern auslesen kann: http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats ... .
Sehr interessant fand ich die Seite vom FoeBuD e.V. ( http://www.foebud.org/ ), die sich für Bürgerrechte und Datenschutz einsetzen und den BigBrotherAwards vergeben. Bei meinen ersten Besuch dieser Seite musste ich fest stellen, das mir FoeBuD e.V. einen Cookie setzen wollten. Datenschutz und Cookie setzen?
FoeBuD e.V. bietet auch ein Dongle an um anonym zu surfen. Ein schönes Hackerwerkzeug in den falschen Händen.
Inzwischen ist ja alles auch bereits auf dem Handy verfügbar, einschliesslich einen netten kleinen Programmes, womit man prüfen kann ob die Freundin gerade mit dem besten Freund schläft oder der Chef bei seiner Freundin übernachtet und ich bei seiner Frau vorbei schauen kann.
An JavaScript kommt heute der WebBesucher auch nimmer vorbei, obwohl es bekannt ist, das darüber die meisten Daten manipuliert werden können,
Hinzu kommt in Deutschland dieses Jahr die Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten im World Wide Web, email und Telefon.
Wissen Sie jetzt warum mir das Buch '1984' von Georg Orwell immer wieder in den Sinn kam?
Aber es gibt noch etwas gutes zu berichten. In der letzten Woche des Jahres 2008 konnte der Chaos Computer Club 150.000 WebAnwender darüber informieren, das von ihnen sensible Daten mitprotokolliert worden sind und in einen Hackerbriefkasten hinterlegt worden sind.
Auktionwall verzichte auch 2009 auf
JavaScript (Ausnahme GoogleAdsense (Werbung))
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Sowie Auktionswall über ausreichend Werbepartner verfügt werden wir auch GoogleAdsense einstellen können und somit ohne JavaScript auskommen können.
Ein ungehacktes 2009 wünscht
Auktionswall |
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