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| 21.August 2009 |
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Nutzer mithilfe manipulierter Werbeanzeigen erpresst |
Geld her!
Ueber eine neue Erpressermasche im Internet berichtet die
Online-Ausgabe der PC-Welt http://www.pc-welt.de . Ein Trojanisches
Pferd namens "Trojan.Ransompage" blendet Werbeanzeigen in die Fenster
verschiedener Browser ein. Die Anzeigen lassen sich nicht wegklicken und
verschwinden auch nicht durch Herunterscrollen oder durch das Aufrufen
einer anderen Webseite. Der Nutzer wird aufgefordert, eine SMS mit einem
fuenfstelligen Code an eine bestimmte Premium-Nummer zu senden. Danach
wuerde ihm ein Freischalt-Code zugeschickt, mit dem sich die Werbung
entfernen liesse. IT-Experten gehen davon aus, dass "Trojan.Ransompage"
vermutlich zuvor zusammen mit anderer Schadsoftware auf den Rechner des
Betroffenen gelangte - beispielsweise ueber eine manipulierte Webseite.
Bislang ist diese Vorgehensweise der Betrueger nur in Russland
aufgetaucht. Es ist aber moeglich, dass Kriminelle zukuenftig auch in
Deutschland auf diese oder aehnliche Maschen zurueckgreifen. Nutzer
sollten keinesfalls auf erpresserische Forderungen eingehen, sondern im
Ernstfall einen IT-Fachmann zu Rate ziehen. Generell sollte die
Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand gehalten und die
Firewall aktiviert werden.
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